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Gewichtige Themen & Fette Sprüche


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Donnerstag, 7. Mai 2026

GESTERN IM STANDARD

ST Artikel des Tages



Foodwatch Österreich hat die in Österreichs Supermärkten angebotenen Lachsprodukte auf ihre Herkunft untersucht. Das Ergebnis: Nur 3 der 84 getesteten Lachsprodukte konnten auf die genaue Fischfarm, auf der sie gezüchtet wurden, zurückverfolgt werden.


Lachs in Alaska | C. Strässler, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Trotz Gütesiegel (ASC, GGN etc.) und Tracking-Codes, die die Herkunft des Fisches laut Hersteller angeben sollen, bestand bei 26 dieser Produkte nicht mal die Möglichkeit, die Herkunft herauszufinden, während bei 55 anderen es nicht eindeutig feststellbar war.

Statt des konkreten Zuchtbetriebs wird nämlich oft nur auf die Händler des Fisches verwiesen. Manchmal ist das eine Liste von Dutzenden Produzenten bei der nicht klar ist, wer denn nun der Züchter ist.

Bei den Tracking-Tools verläuft sich durch fehlerhafte oder widersprüchliche Ergebnisse die Spur im Sande.

Foodwatch kritisiert, dass viele in Österreich verkaufte Lachsprodukte aus Aquakulturbetrieben stammen, die mit wiederkehrenden Skandalen in Verbindung gebracht werden. Dort verschleiern mangelnde Transparenz schweres Tierleid und hohe Verlustraten. Die Organisation fordert vollständige Rückverfolgbarkeit, unabhängige Kontrollen und ein Ende der Zertifizierung von Fischfarmen mit dokumentierten Massensterben.

Die drei Lachs-Produkte, die rückverfolgbar waren, wurden in der Studie übrigens nicht genannt.

POSTINGPERLEN

ST Postingperle #1

hermeneutisch abgeriegelt•••

Ich kann Frau Strigl in ihrem Furor gut verstehen, allerdings gebe ich einige andere Dinge auch zu bedenken (ohne die UB Wien aus ihre historischen Verantwortung entlassen zu wollen).

Als UB steht man vor der Herausforderung, dass aktuelle wissenschaftliche Literatur - und um die geht es im Studienbetrieb vornehmlich - zunehmend digital zur Verfügung steht und auch von den Nutzern so abgefragt wird. Die Ausleihen physischer Bücher gehen demgegenüber steil nach unten. Damit stellt sich für eine UB als Bücher-Ort quasi die Sinnfrage: Will man Museum sein oder Studienort? Und wie nutze ich den Platz, den ich habe, damit mich die Verwaltung nicht fragt, ob es nicht mit einem Depot und einem Serverraum reichen würde. Die Buch-Inszenierung á la Paris erledigt in Wien bereits die Nationalbibliothek und eine weitere Inszenierungsstätte bräuchte sehr gute Argumente, will sie nicht allgemein hinterfragt werden.

Antworten
Geht nicht 🥺
Computer says no 😑
Artikel: Wie sich die Uni Wien ihrer Bücher entledigt

ST Postingperle #2

Grisu der kleine Drache•••

Dieser Zynismus der bulgarischen Staatsführung mit Todesfolgen ist um so tragischer, als gerade Schilddrüsenschäden bei so einer Katastrophe relativ leicht vorgebeugt werden kann.

Das die Schilddrüse schädigende Isotop ist Iod 131 mit einer Halbwertszeit von 8 Tagen. Das bedeutet, dass wenn man einige Wochen hindurch Aufenthalt im Freien und frisch geerntete Lebensmittel meidet, ist der Großteil der Belastung bereits vorbei.

Und durch die Einnahme von Iod kann man die Schilddrüse sättigen, dann nimmt sie das radioaktive Iod weniger auf.

Natürlich sind auch mit diesen beiden Maßnahmen nicht alle Krankheitsfolgen vermeidbar, aber ein sehr großer Teil eben schon.

<
Antworten
Aus jetzt!
Scherzkeks...
Artikel: Bulgarien ergriff nach Tschernobyl keine Maßnahmen...

ST Gastbeitrag

Forum-Username: krispolini

Cartoon von einem Mann der auf seinen Schreibtisch schläft

Dies ist Willi, Sanitäter für die Notaufnahme des örtlichen homeopathischen Spitals, zwischen seinen Arbeitspausen.


Genau hier wäre der Platz für ein Thema, das dir am Herzen liegt. Möchtest du eine interessante oder erheiternde Randnotiz zu irgendeinem Fach teilen, oder du z.B. ein handgezeichnetes Comic mit uns teilen möchtest, dann kontaktiere uns! Die halblustige Bildunterschrift dazu schreiben wir dann, auf Wunsch, selber.

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Meine Frau und ich haben uns nach langen Diskussionen dafür entschieden, dass wir keine Kinder haben möchten.

Wir sagen es ihnen morgen.

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Random Job Reference (09/2016) | 3:55 min

Berühmtes Zitat

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Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.

~ S. Kierkegaard, Leidenschaft des Religiösen (1835)

Historischer Geburtstag

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Olympe de Gouges
* 7. Mai 1748, Montauban (Königreich Frankreich)
† 3. November 1793, Paris (Französische Republik)

Portrait von Olympe de Gouges

De Gouges stellte die Grenzen der Französischen Revolution – insbesondere deren Versäumnis, Frauen Rechte einzuräumen – infrage. Mit hohem Risiko vertrat sie ihre Ideen, was sie zu einer der ersten modernen Verfechterinnen der Frauenrechte und der Gleichberechtigung machte.

1791 verfasste sie die bahnbrechende „Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin“ und reagierte damit direkt auf die offizielle Revolutionserklärung, die Frauen ausschloss. Darin argumentierte sie, dass Frauen die gleichen rechtlichen, politischen und sozialen Rechte wie Männer haben sollten, darunter das Wahlrecht, das Recht auf Eigentum und das Recht auf politische Teilhabe – Ideen, die ihrer Zeit weit voraus waren.

Sie engagierte sich auch vehement als einer der Ersten gegen Sklaverei und soziale Ungerechtigkeit im Allgemeinen und nutzte ihre Theaterstücke und Pamphlete, um Reformen voranzutreiben.

Ihr mutiger Aktivismus brachte ihr jedoch Feinde ein: In der radikalen Phase der Revolution wurde sie verhaftet und 1793 mit der Guillotine hingerichtet.